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Auf Wegbeschreibungen habe ich verzichtet, wenn die genannten Orte im Australian Road Atlas verzeichnet sind. Dessen Anschaffung ist sowieso sehr empfehlenswert (ca. 20 Austral-Dollar) und in jedem Buchladen erhältlich. Bei manchen der Auto-Verleihfirmen ist solch ein Straßenatlas im Service inbegriffen.

Darstellung der Fotos im Monitor = Monitor-Kalibrierung:

Als Webdesigner hat man ein Problem, was kein normaler Designer kennt. Das, was man auf seinem eigenen Computer und Monitor entwickelt hat, kann bei einem anderen auf dessen Monitor ganz anders aussehen. Ganz extrem gilt dieses für die Übermittlung von Fotos, wo es auf geringe Farbnuancen ankommt. Dieses Problem hat vielleicht mancher schon erlebt, der seine digitalen Bilddateien zur Bearbeitung bei einem Fotoprint-Dienst in Auftrag gegeben hat. Die Farben sehen auf dem Papierbild ganz anders aus als auf dem eigenen Monitor. Der Ausdruck enttäuscht, da er nicht "farbgetreu" gelungen ist. Woran liegt das?

Die Farbe eines jeden der vielen Bild-Pixel wird vom digitalen Fotoapparat in eine Zahlenkombination übersetzt, diese wird gespeichert und z.B. an den eigenen Computer weitergegeben. Die Grafikkarte des Computers muss diese Zahlenkombination wieder in eine Farbe auf dem Bildschirm umwandeln. Wenn beide Geräte verschieden normiert sind, kann diese Umwandlung nicht wunschgemäß gelingen. Deshalb müssen alle benutzten Geräte justiert sein, besonders der Monitor muss kalibriert sein. Dieses gilt gerade für die modernen Flachbildschirme. Werkseitig sind sie meist auf ein Maximum an Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit eingestellt. Dieses ist ein Vorteil bei der Arbeit mit Texten, nicht aber mit Bildern. Sie sind zu hell, zu kontrastreich und zu knallig in den Farben.

Damit Sie nun die in dieser Homepage dargestellten Bildern so sehen wie ich, muss auch Ihr Monitor kalibriert sein.
Dazu gibt es Mittel (Tools) auf Hardware- und auf Softwarebasis. Man kann für die Beurteilung einer Farbe auf dem Monitor ein Messgerät - ein Photometer - oder das eigene Auge einsetzen.
Das Photometer misst unbeeinflusst eine Farbe, Auge und Sehzentrum im Gehirn lassen sich durch die Beleuchtung der Umgebung und durch Erfahrung beeinflussen. So wird ein Stück Schreibpapier immer weiß gesehen, weil man weiß, dass es weiß ist, selbst dann, wenn es durch eine schwache farbige Beleuchtung objektiv gesehen einen entsprechenden Farbstich hat.

Für den normalen Gebrauch reicht eine Kalibrierung mit einer Software und dem Auge. So bin ich auch angefangen und habe bei einem bestimmten Fotoprint-Service eine ganz gute Übereinstimmung zwischen Monitorbild und Papierausdruck erreichen können, besonders nachdem ich noch nach den Printergebnissen eine Feinkorrektur am Monitor und der Einstellung der Grafikkarte vorgenommen habe. Dazu habe ich mir u.a. auch vom bevorzugten Printunternehmen einen Ausdruck der Bilddatei "Monitor.jpg" herstellen lassen.
(Ein weiteres Problem beim Ausdruck ist noch das Phänomen, dass der Farbbereich des Monitors nicht mit dem Farbbereich des Fotopapier übereinstimmt - gar nicht zu reden von dem unseres Auges, so dass man noch die sogenannten ICC-Profile berücksichtigen muss.)

Die Fotoindustrie hat auf dieses Problem reagiert und bietet eine recht gute Softwarelösung an, die man kostenlos herunterladen kann: das sogenannte DQ-Tool. Es besteht aus einer Anleitung und zwei herunterladbaren Bilddateien "Kontrast.jpg" und "Monitor.jpg". Am besten verfährt man nach der Anleitung.
Aus der Fülle des Internets sind meiner Meinung nach auch die beiden anderen Anleitungen und Kontrollen hilfreich.

 

dq-tool:
http://www.photoindustrie-verband.de/dq-tool

 

Ein Website-Autor beschäftigt sich mit einer Reihe von technischen Problemen der digitalen Fotografie, u.a.bietet er auch einfache Tools zur Kalibrierung des Monitors:
http://www.henner.info/index_h.htm

Diese Autoren bieten auch Tools, um die Kalibrierung des Monitors zu kontrollieren.
http://www.nies.ch/doc/monitor.de.php

http://hennigarts.com/monitor-einstellung.html

Zugegeben, diese ganze Kalibrierung mit einer Software ist ein wenig umständlich und mühselig. Man kann aber auch an der Mühe sparen, muss dann aber seinen Geldbeutel strapazieren. Es lohnt sich bestimmt für anspruchsvolle Fotoamateure, die ihre Fotos ausdrucken lassen wollen und auf Farbnuancen Wert legen.
Man kalibriert seinen Monitor mit Hilfe eines Photometers und einer zugehörigen Software. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem "Spyder" von datacolor.